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Feiertage in Deutschland 2021

Adventszeit 2021

Das ist die Adventszeit

Die Adventszeit ist das Warten auf die Ankunft der Christenheit, die mit der Geburt Jesus beginnt. Sie wird bei uns von den katholischen und evangelischen Christen zelebriert und beginnt vier Wochen vor Weihnachten. Im Laufe der Zeit haben sich bestimmte Traditionen eingebürgert, die überall gerne ausgeführt werden. In diesem Jahr dauert sie vom 28. November - 24. Dezember 2021.

Besonders da das Fest in der dunklen Jahreszeit stattfindet, sorgen zahlreiche Lichter für eine stimmungsvolle Dekoration. Weiterhin werden die Häuser mit glanzvollem Schmuck für ein festliches Aussehen verziert. In vielen Orten werden Weihnachtsmärkte aufgebaut, welche die Besucher auf die feierliche Zeit einstimmen.

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Adventszeit 2021: Vier Wochen voller Vorfreude

Um die Wartezeit auf das heilige Fest zu verkürzen, gehört der Adventskranz unbedingt dazu. Traditionell ist er mit vier Kerzen bestückt, um zu jedem Adventssonntag eine mehr anzuzünden. In den Fenstern werden häufig Lichterbögen oder Schwibbögen aus dem Erzgebirge gestellt, wo vor vielen Jahren dieses Brauchtum begann. Außerdem stellt der Adventskalender ein Symbol des freudigen Erwartens dar. Das ist besonders für die Kinder, die ja gefühlt viel länger geduldig sein müssen, eine tägliche Abwechslung als Überbrückung zum großen Fest.

In den überwiegend katholischen Gegenden wird zudem eine Krippe in jedem Haus aufgebaut, die lediglich auch in der evangelischen Kirche zu finden ist. Ebenso gibt es ein spezielles Essen in dieser Zeit. Selbst gebackene Plätzchen und süße Stuten oder Stollen kommen auf den Tisch, um den Adventssonntag zu feiern. Extra für die Weihnachtszeit gibt es besondere Lieder, die häufig gespielt und gesungen werden.

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Was weiterhin zur Adventszeit gehört 

Überall im In- und Ausland ist die Vorbereitung auf Weihnachten ebenso dazu da, an die Geschenke für nahe stehende Menschen zu denken. Sie werden liebevoll ausgewählt und eingepackt, um sie zum Fest zu präsentieren. Oft werden noch die Plätzchen selbst gebacken, was für die Kinder ein Spaß beim Mitmachen ist und wiederum die Zeit bis Weihnachten verkürzt.

In manchen Ländern werden große aufwendig gestaltete Krippen auf den öffentlichen Plätzen aufgebaut, sodass sie jeder bestaunen kann. Sie bestehen in der Regel aus ganzen Ortschaften mit zahlreichen Häusern, Hirten und Tieren, wie es zu der Geburt Jesus wohl ausgesehen haben mag.

Die Adventszeit früher

Damals waren die Wochen des Advents dem Fasten gewidmet. Es begann nach dem 11. November, dem Martinstag, und ging bis Weihnachten. Man hat daher als letztes üppiges Essen vor dem Darben eine Gans zubereitet und diesen Brauch nach Beendigung des Fastens an Weihnachten wiederholt. Der aus dem Lateinischen „adventus“ abgeleitete Begriff bedeutet Ankunft, korrekt betrachtet heißen die letzten Wochen vor Weihnachten sogar Adventus Domini, also Ankunft des Herrn.

Doch so kennen wir die Vorweihnachtszeit nicht mehr. Für uns beginnt sie mit dem 1. Advent und endet an Heiligabend, wenn sie direkt in die Weihnachtszeit mit den Weihnachtsfeiertagen übergeht.

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